weich schnee weiss hängt die decke überm sanddorn am brunnen nur eine weile warten
irgendwann zwischen dornigen zeilen ein vogelgesang zig zag haft im gestrüpp
eine amsel eine am selten zwei im traum licht dezembermor genügt um im nebelfet zentriert über dem be kannten waldrand früh er war freundlicher grün er war der horizont am morgen
kleben warzen herz kratzen ätzen brennen wuchern briefe nie geschrieben
kratzen ätzen brennen namen nicht gerufen briefe nie geschrieben gespräche nicht gesprochen
namen nicht gerufen warzen wachsen gespräche nicht gesprochen kletten überall kletten
leise wie der atem der rose das wandern der sterne sanft wie der schlaf des vogels wie der errötende kuss heimlich legt sich der schnee auf die wimpern der birke
die nachtnetze einholen mit den schuppigen träumen die die netze zerreissen zwischen sternen und mond fallen- war da ein kind? weisst du wieviel sternlein - die grauen augen mutter gebete und fischsalat